Wenn dir dein Kind genommen wird, wirst du still. Nicht, weil du nichts zu sagen hättest – sondern weil Scham, Angst und Erschöpfung dich zum Schweigen bringen. Weil man dir das Gefühl gibt, du dürftest nicht reden. Weil du fürchtest, dass alles, was du sagst, gegen dich verwendet wird.

Ich kenne dieses Schweigen. Ich habe es selbst gelebt.

Aber Schweigen schützt nicht uns – es schützt die, die Fehler gemacht haben. Deshalb dieser Aufruf:

An die betroffenen Familien im Landkreis Tirschenreuth

Ihr seid nicht allein. Ich weiß, dass es euch gibt – Familien hier bei uns in der Region, denen Ähnliches widerfahren ist wie mir und meinem Sohn. Lasst uns laut sein und unsere Geschichten erzählen. Nicht gegeneinander, nicht aus Wut allein – sondern gemeinsam, sachlich und unüberhörbar. Je mehr von uns sprechen, desto schwerer wird es, uns als „Einzelfälle" abzutun.

Meldet euch bei mir über die Kontaktseite. Jede Geschichte zählt.

An alle betroffenen Eltern in Deutschland

Ihr seid herzlich eingeladen, mit mir gemeinsam laut zu sein. Dieses Thema endet nicht an einer Landkreisgrenze – Inobhutnahmen ohne ausreichende Grundlage, ignorierte Gerichtsbeschlüsse und Verfahren voller Fehler gibt es überall in Deutschland. Auf dieser Seite dokumentiere ich solche Fälle. Eure Stimmen machen daraus eine Bewegung.

Der Podcast: Eure Geschichten – in eurem Tempo, mit eurem Schutz

Ich möchte mit euch reden und eure Geschichten erzählen – in einem Podcast. Und ich verspreche euch:

  • Ihr müsst euer Gesicht nicht zeigen. Das ist völlig in Ordnung. Ich kann euch verstehen – besser, als mir lieb ist.
  • Wir nennen keine Namen. Aus Datenschutzgründen bleiben alle Beteiligten anonym – ihr entscheidet, was erzählt wird und was nicht.
  • Auch ich bleibe anonym, bis mein Rechtsstreit vorbei ist. Aber mein Gesicht zeige ich – genauso wie meine Dokumente, die Schreiben und das Vorgehen der Behörden in meinem Fall. Denn Belege sind das, was am Ende zählt.

Wenn du deine Geschichte erzählen möchtest – ob vor der Kamera, nur mit Stimme oder ganz anonym – schreib mir über die Kontaktseite. Wir besprechen alles Weitere persönlich und in Ruhe. Nichts wird ohne deine ausdrückliche Zustimmung veröffentlicht.

Unterstützt den Kampf um meinen Sohn

Mein zehnjähriger Sohn wurde ohne richterlichen Beschluss aus meiner Obhut entfernt und lebt heute im Heim. Ich kämpfe vor Gericht um seine Rückkehr – mit Anwalt, Beweisen und allem, was ich habe. Anwalts- und Verfahrenskosten übersteigen das, was ich allein stemmen kann.

Wenn ihr helfen möchtet: Tragt euch auf meiner Spendenaktion ein, teilt sie, erzählt davon. Jeder Beitrag – auch der kleinste – hilft. Und jedes Teilen macht uns lauter.

Zur GoFundMe-Spendenaktion →

Wissen ist Schutz: Informiert euch

Je mehr du über deine Rechte weißt, desto schwerer bist du zu übergehen. Eine gute Anlaufstelle zum Thema Inobhutnahme ist Vetopedia:

Warum das wichtig ist

Eine Familie allein ist ein „Einzelfall". Zehn Familien sind ein Muster. Hundert Familien sind ein Systemfehler, den niemand mehr wegdiskutieren kann.

Lasst uns laut sein. Für unsere Kinder.